Wir haben ein neues Haustier. Genauer gesagt hat Nera ein neues Haustier. ich habe es schon vor 2 Tagen kennen lernen dürfen und hielt es für einen kleinen Käfer. Das es eine große Familie mitgebracht hat, wusste ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Mit so einem Tierchen hatte ich bis dato trotz 20 Jahren Hundeerfahrung noch keinen Kontakt. Glück gehabt, könnte man sagen. So wusste ich auch nicht, dass die kleinen schwarzen Drecksstippen unter der Hundewolle nicht daher rührten, dass Nera ihre Waldspaziergänge ausgiebig genossen hat. Es war Flohkot. Das erfuhr ich heute Mittag, als ich das kleine Haustier schon wieder bei Nera am Bein lang laufen sah. Das liebe Internet klärte mich dann auf und ein Flohkamm brachte gottseidank zwar keine weiteren Flöhe, aber genug von deren Kot zum Vorschein. Kleine Kinder bekommen auch mal Läuse. Junge Hunde auch mal Flöhe. So ist das eben.

Natürlich kommt so eine Hiobsbotschaft ausgerechnet an solchen Tagen, an denen man stundenweise kein Wasser hat, aber dafür 2 Handwerker im Haus. Als das Wasser dann wieder seinen Weg durch unsere Rohre fand, ging es ans Putzen und den Hund mit Anti-Flohzeug spotten.

Nun sitzen wir die nächsten 3 Stunden in der Küche fest, da das Wohn-Esszimmer nicht betretbar ist. Diesen Zustand verdanken wir einem Antiflohmittel für Polster und Teppische. Denn wenn man erstmal weiß, dass Flöhe nicht nur einen extrem aktiven Flohkinderwunsch verfolgen und die Mädels täglich bis zu 50 Eier legen, sondern auch gut bis zu 3 Monate leben, der wird schnellstmöglich in den Kampf ziehen, um nicht die Herrschaft über Haus und Hund zu verlieren. Die Wohnung ist nicht groß genug für so viele Untermieter.

Zumindest kann mein geliebter Mann an seinem morgigen Geburtstag dann sicher sein, dass keine Flohparty steigt. Weder auf ihm, dem Hund oder irgendeiner Ecke in unserer Wohnung. Flohfreie Zone sozusagen.

Auf den Floh gekommen

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