Es tut weh. Es tut so weh, dass ich kaum glauben kann, dass es irgendwann je wieder gut wird. Es tut weh und ich kann nichts tun. Nichts ändern. Nichts besser machen. Sie fehlt mir. Ihre nasse Nase, ihr schnarchen, ihr Gemotze am Morgen, ihr tiefer Blick in meine Augen und dass wir beide wissen, was der andere denkt.

Sie ist weg. Sie kommt nie wieder. Ich werde sie nie wiedersehen können. Es ist richtig und doch ist es wie eine Strafe. Als wenn man bestraft wird, dass man liebt und Verantwortung übernimmt. Dass man seine Hundemaus nicht leiden lassen will. Ich will das Beste für sie und nicht so ein Leben, wie ich es jahrelang geführt habe. Sie soll Hund sein und kein Anhängsel oder pure Wohnzimmerdeko, weil ich keine Zeit für sie habe. Oder mal keine Kraft, wenn die Depression kommt und sie keiner nehmen kann. Sie braucht mehr und das wird sie nun bekommen.

Es ist richtig, aber es tut weh. Blicke, die sagen „Du gibst sie weg anstatt sie zu vernachlässigen und 10 Stunden täglich alleine zu lassen? Was bist du für ein Frauchen?“ treffen mich. Ich zweifel zeitweise etwas an der Menschheit und dann fehlt sie mir noch mehr. Sie würde mich trösten und mir zeigen, wir schaffen das. Und sie hat Recht. Wir schaffen das zusammen, obwohl wir getrennt sind.

Aber egal wie weit du je von mir entfernt sein wirst, kleine Motte, ich werde immer bei dir sein. Auch wenn nun alles anders ist und wir uns niemals wiedersehen werden.

Mein Herz blutet…

Ein Schmerz der zerreißt

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