Endlich hat die Tagesklinik angerufen. Die Dame am Telefon hatte gute Neuigkeiten für mich. Nächsten Dienstag ist es soweit. Ich verlasse meinen bisherigen Alltag und gehe in die geschützte Ordnung des tagesklinischen Daseins.

Einerseits freue ich mich darauf. Ein neues Abenteuer beginnt aus dem ich viel für mich ziehen werde. Andererseits sind da auch andere von psychischen Erkrankungen betroffene Menschen mit ihrer Geschichte, ihren Emotionen und Schwingung. Und damit komme ich nicht gut klar. Es triggert mich, denn die Probleme anderer belasten mich zusätzlich. Ich will nicht vollgejammert werden und doch bin ich oft diejenige, die dafür geeignet scheint. Aber diesmal nicht!

Ich habe nämlich ein Problem mit Abgrenzung. Ein typisches Problem. Wie viele von euch lesen das und denken so „Ja, kenn ich!“. Dieses Thema nehme ich daher aktiv mit in diese Zeit. ich möchte vieles anders machen als sonst. Und das alles macht mir trotzdem Angst.
Angst, da es Belastungen ein Auslöser meines Borderline-Gefühlskarussels sind. Mittlerweile kenne ich das Karussel und seine Auslöser schon ganz gut und gehe das Thema so auch aktiv an. Aber es ist hartnäckig, anstregend und langwierig. Und so bleibt bei mir von dem erfreulichen Telefonat zweierlei Arten von Emotionen zurück:

Freude und Angst/ Schwarz und Weiß.

Freude und Angst

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