Das Leben ist eine einzige Konfrontationstherapie. Wenn man sich drauf einlässt bietet es 1000 Chancen an sich selbst zu wachsen. Nur oft guckt man nicht so gerne hin – auf die Probleme und Eigenart, die man seit jüngsten Jahren mit sich umherschleppt. Beziehungsweise vielleicht kennt man sich selbst auch nicht so gut, dass es überhaupt möglich ist hinzusehen und aktiv damit zu arbeiten.

Ich komme momentan an viele Punkte. Sowohl an meine Eigenarten als auch an alte Verletzungen, die nie so ganz verheilt sind. Und nein, ich gucke da auch nicht so gerne hin. Denn hinschauen tut weh.

Allerdings schaut mein Körper rigoros hin, denn der meldet sich aktuell sehr arg bei mir. Psychosomatik nennt das der Mediziner, wenn der Körper aufgrund psychischer Belastungen Symptome zeigt, die sonst nur eine diagnostizierbare Erkrankung hervorruft. Ich nenne es lieber unnötige nervige Wehwehchen und möchte sie am liebsten komplett ignorieren. Aber sie haben ja ihren Grund und ihre Berechtigung.

Und so bin ich regelrecht gezwungen hinzusehen und daran zu arbeiten. Mein Körper konfrontiert mich. Aber ich bin noch nicht soweit dafür „Danke Körper.“ zu sagen.

Vielleicht später…

Konfrontationstherapie

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