Vor ein paar Jahren bin ich geflohen, wollte dem Lärm der Großstadt entgehen.
Seit über einem Monat flüchte ich in die Ruhe Bochums zu meinem Freund, um dem Baustellenlärm zu entgehen.

Früh morgens schon hämmert der Lärm der Handwerker in mein Ohr. An Ausschlafen ist lediglich sonntags zu denken. Zwar würde theoretisch die Dreifachverglasung des Hauses vor 85 % des Lärms schützen, allerdings nicht bei einem Haus, was noch sehr viel Rechtfeuchtigkeit hat.
Nicht nur, dass ich daher ständig am Lüften bin und der Baustellenlärm so seine volle Macht entfalten kann. Nein. Nun hämmert zusätzlich der Lärm von zwei Trockungsgeräten in meinem Kopf. Manchmal grollen sie auch abwechselnd. Ich befürchte, mittlerweile sprechen sie sich ab.

An Flucht innerhalb des Hauses ist nicht zu denken. Meine Perspektive, was Ruhe angeht hat sich somit in den letzten Wochen stark verändert.

Wie lieb ist mir da doch der Lärm einer Hauptverkehrsstraße geworden. Er hat etwas beruhigendes, gar Meditatives.

Lärm

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