Ich möchte hier noch einen zweiten Jahresrückblick posen, der über den für mich sehr emotionalen Silvestertag entstanden ist. Ich hatte viel Zeit das Jahr 2018 nochmal von einer positiveren Seite zu betrachten und ich glaube, dass ist auch nötig:

Ich schaue auf ein Jahr zurück, was nicht viel Gutes für mich übrig hatte. Der Tag lädt mich förmlich zum Rückblick ein und so muss ich nach einigen Stunden des Nachdenkens doch sagen, dass es schon ein paar gute Dinge gab.


Vorneweg natürlich Nera’s Einzug und die Entscheidung für ihre Ausbildung zum Psychiatrischen Assistenzhund. Aber auch, dass ich endlich mit dem Schreiben angefangen habe und mit der Kohlemalerei. Auch das momentan etwas zu kurz kommende Hobby Joggen hat seinen Weg in mein Leben gefunden und wird schon wegen Nera nicht wieder so schnell verschwinden.
Außerdem hat Nera Borkum kennen gelernt, wo ich als Kind im Sommer sozusagen groß geworden bin. Ein Ort, wo ein Stück meines Herzens immer zurück bleibt und der mich sehr mit meiner verstorbenen Mutter verbindet.

Ich habe zwei tolle Therapeutinnen, die mir helfen meinen Weg mit der Gefühlsregulationsproblematik zu finden und mich nicht überfordern, wie ich es in einer anderen Therapieform leider schon erlebt habe, weil lange Zeit eben nicht klar war, dass etwas bei mir anders ist.
Und wo ich gerade von Therapeuten spreche, darf ich auch nicht die Diagnostik in der Klinik vergessen, die schon längst überfällig in meinem Leben gewesen ist. Endlich verstehe ich mich und mein Gefühlsleben deutlich besser und lerne damit besser umzugehen.

In diesem Zug der Selbstannahme gab es dann ja auch meinen Beitrag für die Mutmachleute, der mir sehr am Herzen liegt und dann ging auch noch mein Schwarzmalen-Blog an den Start.

Das ist schon mehr Positives als ich dachte, in diesem insgesamt ziemlich miesem Jahr 2018.

Ich hoffe sehr, dass 2019 es besser mit mir meint. Wie schlimm mein Jahresende nun noch war, habe ich vorab ja schon beschrieben. Aber das ist nur die eine Seite der Geschichte 2018.


Was ich mir für 2019 wünsche?
Viel Ruhe, mehr Achtsamkeit für mich selbst und viele Fortschritte in meiner DBT-Therapie, damit ich vielleicht bald zurück ins normale Leben kann. Eines das zu mir passt und Raum lässt, damit ich wachsen und gedeihen kann.

Wie es aussehen wird, weiß ich noch nicht.
Aber das wäre schon ganz schön….

Ich versuche positiv ins neue Jahr zu schauen, schließlich kam mein Jahreswechsel zu dem Lied den „The White Stripes“. Mit „Seven Nation Army“ ins Jahr zu starten hatte schon etwas sehr kraftvolles. Und das neue Jahr hatte heute tatsächlich einige kleine und große Herzmomente für mich parat ..

Vielleicht ja ein gutes Omen…. In diesem Sinne:

Ich wünsche Euch allen ein wundervolles und frohes Neues Jahr 2019

Neue und vergangene Herzmomente bzw. Jahrerückblick 2.0

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