Amy Bleuel heißt die Initiatorin des „Project Semicolon“. Das Projekt wurde 2013 ins Leben gerufen, nachdem ihr Vater an einem Suizid verstarb. Lange Zeit ihres Lebens hatte auch Amy mit Mobbing, Missbrauch, Selbstverletzung und Suizidgedanken zu kämpfen. Sie wusste also gut, wie wichtig dieses Thema ist.

Das Projekt wurde letztlich vor allem durch die dazugehörige Tätowierung bekannt. Betroffene lassen sich mittlerweile auf der gesamten Welt das Semikolon tätowieren. Dieses Zeichen hat eine ganz einfache aber bedeutende Message, denn es wird genutzt, wenn ein Autor seinen Satz eigentlich hätte beenden können, er sich aber entscheidet, es nicht zu tun. Im übertragenen Sinne bist du also der Autor und kannst deinem Leben eine neue Chance geben.

„Your story is not over“

Die Idee hinter dem Projekt ist nicht nur den Betroffenen Mut und Gemeinschaft zu schenken, sondern auch dem Thema psychische Erkrankungen und Suizid mehr Raum und Öffentlichkeit zu geben und gegen Stigmatisierung anzukämpfen. Ein kleines Satzzeichen mit viel Tiefgang und vielfältiger Wirkung.